Schriftzug Thomas Borghoff

Sie wollen Historische Baustoffe anbieten?

Bitte nicht mir anbieten!

Ich handle nicht mit historischen Baustoffen. Es ist daher zwecklos, mir solche anzubieten.

Wem soll ich historische Baustoffe dann anbieten?

Vermarktung an Endkunden

Sie können versuchen Ihre Materialien direkt an Endverbraucher zu verkaufen. Hier empfehle ich zuerst immer einmal den jeweiligen regionalen Kleinanzeigenmarkt. Eine weitere Möglichkeit ist sicherlich auch der Verkauf über ebay. Erwarten Sie sich hier hinsichtlich der zu erzielenden Preise keine Wunder, sie liegen manchmal nur wenig über den Einkaufspreisen der Händler. Eine weitere Möglichkeiten ist, die Materialien über das Portal baurat.de anzubieten.

nach oben

Vermarktung an Händler

Wenn Sie Ihr Material den professionellen Händlern anbieten wollen, sollten Sie es gut mit Bildern und Maßen dokumentieren. Sie können sich zuerst einmal telefonisch durchfragen, ob der eine oder andere Händler überhaupt Interesse an Ihrem Material hat, um dann bei Bedarf die konkreten Informationen nachzuliefern. So ersparen Sie sich und den Händlern viel unnötige Mühe.

Sie können das Material auch über den Unternehmerverband Historische Baustoffe e.V. (UHB) den dort zusammengeschlossenen Händlern anbieten. Kontaktieren Sie zuerst einmal die Geschäftsstelle des UHB, dort wird man Ihnen Hinweise zur Aufbereitung Ihres Angebotes geben.

Bitte beachten Sie bei der Preisfindung, daß ein Händler in dieser Branche üblicherweise eine Spanne von etwa 200 bis 400 Prozent zum Überleben braucht. Diese Handelsspanne mag auf den ersten, »ungeübten« Blick sehr hoch erscheinen, bewegt sich jedoch völlig im üblichen Bereich anderer Handelsbranchen.

Wenn ein professioneller Händler etwas für EUR 1.000,- auf seiner Website anbietet, dürfen Sie in aller Regel damit rechnen, zwischen EUR 250,- und 500,- von ihm bezahlt zu bekommen. Und das auch nur, wenn Ihr Material auch tatsächlich dem entspricht, was der Händler für EUR 1.000,- anbietet.

Als Grundsatz empfehle ich auch immer: »Nur Bares ist Wahres«. Dieser Wunsch des Verkäufers hat bei Geschäften unter Unbekannten nichts Unschickliches und ist kein Plädoyer für »Schwarzgeld«, sondern vielmehr ein Hinweis auf ein berechtigtes Sicherheitsbedürfnis.

nach oben